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SekaSeka ( - 15. April 1954 in Radford, Virginia; eigentlich Dorothea Hundley Patton) ist eine legendäre US-amerikanische Pornodarstellerin, die von 1978 bis 1986 in mehr als 100 Filmen auftrat.
Seka betrieb in den 1970ern einen Sexshop, bevor sie nach Los Angeles zog, wo sie ihre Filmkarriere begann. Von 1978 bis 1993 drehte sie 139 Filme, 24 davon 1980 und weitere 37 im Jahr 1981.
Mit ihrem Südstaatenakzent, ihren platinblonden Haaren (Spitzname The Platinum Princess) und ihrer perfekten Figur wurde sie der beliebteste Pornostar der frühen 1980er-Jahre. Die berüchtigte Lebensweise der Pornoindustrie forderte auch bei ihr ihren Tribut mit einer hässlichen Scheidung und einem Aufenthalt in einer nicht näher bekannten Entzugseinrichtung (1978). Nach 1982 wurden ihre Filmauftritte spärlicher. 1993 versuchte sie mit dem Film American Garter im Alter von 39 Jahren noch einmal ein nicht sehr erfolgreiches Comeback. Ihre Fans bewunderten sie für die Vielseitigkeit ihrer Darbietungen. Sie wird als einer der schönsten Pornostars überhaupt betrachtet.
Bis vor kurzem lebte sie in Chicago, wo sie 1997 auch eine Radio-Talkshow namens Let's Talk About Sex moderierte. Sie soll ein großer Baseball-Fan sein und die Mannschaften Chicago Cubs und Chicago White Sox unterstützen. Im April 2005 zog Seka in die Nähe von Kansas City, Missouri um.
Filmographie (Auswahl)
- Blonde Fire (1978) (mit John Holmes)
- Carnal Highways (1980)
- Lust Vegas Joyride (1980)
- Wine Me, Dine Me, 69 Me (1983)
- Careful, He May Be Watching (1986)
- American Garter (1993)
Auszeichnungen
- AVN Hall of Fame
Weblinks
-
Kategorie:Frau
Kategorie:US-Amerikaner
Kategorie:Geboren 1954
Kategorie:Pornodarsteller
Kategorie:AVN Award
15. AprilDer 15. April ist der 105. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 106. in Schaltjahren) – somit verbleiben noch 260 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 73 - Nach einjähriger Belagerung und dem Selbstmord aller Einwohner nehmen römische Soldaten die jüdische Felsenfestung Massada ein.
- 1632 - In der Schlacht bei Rain besiegt der schwedische König Gustav II. Adolf während des Dreißigjährigen Krieges die Truppen der Katholischen Liga.
- 1745 - In der Schlacht bei Pfaffenhofen während des Österreichischen Erbfolgekriegs besiegen österreichische Truppen eine französisch-bayerische Armee.
- 1865 - Kurz nach der Ermordung Abraham Lincolns wird dessen Vizepräsident Andrew Johnson als 17. US-Präsident vereidigt.
- 1900 - Im Kaiserreich China wird die "Boxerbewegung" ohne große Auswirkungen verboten, da sie unter den regulären chinesische Truppen Verbündete findet.
- 1912 - Untergang der Titanic
- 1942 - Tokio, Japan. Ministerpräsident Ki Tsuyoshi Inukai wird bei einem Bombenanschlag getötet.
- 1945 - Befreiung des KZs Bergen-Belsen
- 1962 - Frankreich. Georges Pompidou wird Ministerpräsident.
- 1997 - Iran. Rückruf der Botschafter der Staaten der EU aus dem Iran. Der griechische Botschafter bleibt in Teheran.
- 1998 - Tod von Pol Pot in Kambodscha
- 1999 - Nach dem Rücktritt von Oskar Lafontaine wird Hans Eichel, der frühere Ministerpräsident von Hessen, im Deutschen Bundestag als neuer Finanzminister vereidigt.
- 1999 - Bulgarien erteilt der NATO für den Einsatz gegen Jugoslawien das Überflugsrecht für deren Kampfflugzeuge.
- 2001 - Kasachstan. Ein neues Pressegesetz tritt in Kraft, das die Kontrolle ausländischer Fernsehprogramme und des Internets erlaubt.
Wirtschaft
- 1994 - Die Welthandelsorganisation (WTO) wird im marokkanischen Marrakesch gegründet.
- 1955 - Gründung der Fastfood-Kette Mc Donalds.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1738 - Die Oper "Xerxes" von Georg Friedrich Händel wird mit Andrea Montagnana und Gaetano Caffarelli in den Hauptrollen im Haymarket Theatre in London wird uraufgeführt.
- 1799 - Uraufführung der Oper Montano et Stéphanie von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1839 - Uraufführung der komischen Oper Les Treize von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1865 - Uraufführung der Oper Le Bœuf Apis von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1907 - Uraufführung der Oper Gloria von Francesco Cilea am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1914 - Der Roman "Rosshalde" von Hermann Hesse erscheint.
- 1921 - Die Operette "Der Vetter aus Dingsda" des Komponisten Eduard Künneke wird in Berlin uraufgeführt.
- 1922 - Uraufführung der Operette Verliebte Leute von Eduard Künneke am Theater am Nollendorfplatz in Berlin.
- 1928 - Die Oper "Frühlings Erwachen" von Max Ettinger nach dem gleichnamigen Stück von Frank Wedekind uraufgeführt.
- 1942 - Das Singspiel "Dornröschen" von Cesar Bresgen wird in Straßburg uraufgeführt.
- 1972 - Die Che Guevara gewidmete Oper "Das Floß der Medusa" von Hans Werner Henze wird in Nürnberg szenisch uraufgeführt.
- 1975 - Das Musical "A Chorus Line" von Marvin Hamlish wird im New Yorker Public Theatre uraufgeführt.
Religion
Katastrophen
- 1912 - Die Titanic versinkt um 2:20 Uhr im Atlantik. 1496 Menschen sterben.
- 1979 - Ein schweres Erdbeben in Montenegro beschädigt die Stadt Kotor schwer.
- 1989 - Bei dem Unglück im Hillsborough-Stadion (Sheffield), bricht unter den Fans des F.C. Liverpool eine Panik aus. 96 Menschen verlieren ihr Leben.
- 1997 - Auf einem Zeltplatz für muslimische Pilger in Mekka bricht ein Feuer aus und tötet 343 Menschen.
- 2002 - Busan, Süd-Korea. Eine Boeing 767 der Air China, aus Peking kommend, stürzte beim letzten Landeanflugversuch in ein Waldgebiet. 128 Menschen starben, 39 konnten gerettet werden.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1985 - Der Deutsche Bernhard Langer gewinnt das Masters-Golfturnier in Augusta (USA).
Geboren
- 1452 - Leonardo da Vinci, italienisches Universalgenie
- 1523 - Blaise de Vigenère, franzözischer Diplomat und Kryptograf
- 1585 - Adam Graf von Herberstorff, bayerischer Statthalter von Oberösterreich
- 1588 - Claudius Salmasius, franzöischer Altphilologe und Universalgelehrter
- 1641 - Süleyman II., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1646 - Christian V., König von Dänemark und Norwegen
- 1683 - Katharina I., Zarin von Russland
- 1688 - Johann Friedrich Fasch, bedeutender Barockmusiker und Komponist
- 1688 - Johann Georg Bergmüller, deutscher Maler
- 1695 - Hermann Werner von Bossart, Priester, Diplomat und Domherr in Köln
- 1707 - Leonhard Euler, Schweizer Mathematiker
- 1741 - Charles Wilson Pealé, US-amerikanischer Portrait- und Landschaftsmaler
- 1766 - Friedrich Ludewig Bouterweck, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1771 - Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg, österreichischer General
- 1786 - John Franklin, englischer Polarforscher
- 1789 - Antal Deák, Politiker
- 1789 - Joseph Ignaz Peter, als Regierungsdirektor an der demokratisch gesinnten Märzrevolution beteiligt
- 1793 - Friedrich Georg Wilhelm Struve, deutscher Astronom
- 1798 - Ludwig Hofacker, Evangelischer Theologe
- 1800 - James Clarke Ross, englischer Entdecker und Seefahrer
- 1806 - Emile Souvestre, französischer Roman- und Bühnendichter
- 1812 - Théodore Rousseau, französischer Maler und der Gründer der Schule von Barbizon
- 1832 - Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner
- 1834 - Herrmann Bachstein, deutscher Eisenbahnpionier
- 1843 - Henry James, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1845 - Ilja Iljitsch Metschnikow, russischer Zoologe
- 1852 - Josef Freinademetz, katholischer Ordensmann, Chinamissionar und Heiliger
- 1855 - Jakob Minor, österreichischer Literaturhistoriker
- 1858 - Émile Durkheim, französischer Soziologe
- 1868 - Francisco Braga, brasilianischer Komponist
- 1870 - Mina Benson Hubbard, kanadische Forschungsreisende
- 1871 - Jonathan Zenneck, Physiker und deutscher Funkpionier
- 1874 - Johannes Stark, deutscher Physiker und Träger des Physik-Nobelpreises
- 1874 - Karl Ernst Osthaus, deutscher Kunstmäzen, Planer und Gestalter
- 1877 - Georg Kolbe, deutscher Bildhauer
- 1878 - Robert Walser, Schweizer Schriftsteller
- 1880 - Max Wertheimer, Mitbegründer der Gestalttheorie bzw. Gestaltpsychologie
- 1886 - Heinrich Höcker, deutscher Politiker
- 1886 - Nikolai Stepanowitsch Gumiljow, russischer Dichter des Silbernen Zeitalters und einer der Hauptprotagonisten der literarischen Richtung des Akmeismus
- 1888 - Hermann Köhl, deutscher Flugpionier und erster Überquerer des Atlantiks in Ost-West-Richtung
- 1890 - Nikolai Sergejewitsch Trubezkoi, russischer Linguist und Ethnologe
- 1891 - Peter Horn, deutscher Politiker
- 1891 - Karl Alwin, deutscher Dirigent
- 1892 - Corrie ten Boom, Mitglied der Niederländisch-reformierte Kirche
- 1894 - Bessie Smith, US-amerikanische Bluessängerin
- 1896 - Gerhard Fieseler, deutscher Flugzeugkonstrukteur
- 1900 - Wilhelm Wagenfeld, deutscher Gebrauchs-Designer
- 1901 - René Pleven, französischer Politiker
- 1903 - Gerd Horseling, deutscher Politiker und Gewerkschafter
- 1903 - John Williams, Britischer Schauspieler
- 1905 - Bernard Addison, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist und Banjo-Spieler
- 1907 - Nikolaas Tinbergen, niederländischer Verhaltensbiologe, Nobelpreisträger
- 1908 - Ernst Lehmann, deutscher Politiker, Widerstandskämpfer
- 1910 - Miguel Najdorf, polnischer Schachgroßmeister
- 1912 - Kim Il-sung, kommunistischer Machthaber Nordkoreas
- 1913 - Bärbel Inhelder, schweizerische Entwicklungspsychologin
- 1913 - Hans Egon Holthusen, deutscher Dichter
- 1913 - Lotte Strauss, deutsche Pathologin
- 1920 - Richard von Weizsäcker, deutscher Politiker (6. Bundespräsident)
- 1921 - Georgi Timofejewitsch Beregowoi, sowjetischer Kosmonaut
- 1922 - Hans-Joachim Baeuchle, deutscher Politiker und MdB
- 1922 - Siegfried Wischnewski, deutscher Schauspieler
- 1924 - Neville Marriner, britischer Dirigent und Geiger
- 1925 - Peter Zwetkoff, bulgarischer Komponist
- 1928 - Hanna-Renate Laurien, deutsche Politikerin
- 1930 - Vigdís Finnbogadóttir, isländische Politikerin und Staatspräsident
- 1933 - Roy Clark, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Albert Darboven, deutscher Unternehmer
- 1936 - Raymond Poulidor, französischen Radrennfahrer
- 1937 - Bob Luman, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1938 - Claudia Cardinale, italienische Schauspielerin
- 1939 - Jaime Zamora, bolivianischer Politiker und Staatspräsident
- 1939 - Marty Wilde, britischer Sänger
- 1940 - Jeffrey Archer, britischer Schriftsteller
- 1940 - Wilfried Erdmann, deutscher Einhandsegler
- 1941 - Jochen van Aerssen, deutscher Politiker und Abgeordneter
- 1941 - Klaus Stiller, deutscher Schriftsteller
- 1943 - Mariann Fischer Boel, dänische Politikerin
- 1944 - Dave Edmunds, britischer Musiker
- 1946 - Willi Neuberger, deutscher Fußballspieler
- 1946 - Winfried Nachtwei, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Sepp Krassnitzer, österreichischer Musiker
- 1947 - Wooley Wolstenhome, britischer Musiker
- 1948 - Michael Kamen, US-amerikanischer Komponist
- 1949 - Alla Borissowna Pugatschowa, russische Sängerin und Komponistin
- 1949 - Marsha Hunt, britische Sängerin
- 1949 - Matthias Wissmann, deutscher Politiker
- 1951 - Bernhard Lassahn, deutscher Schriftsteller
- 1952 - Phil Mogg, britischer Sänger
- 1954 - Wiktor Pynsenyk, ukrainischer Politiker
- 1955 - Dodi Fayed, ägyptisch-britischer Geschäftsmann, Gefährte von Prinzessin Diana
- 1957 - Evelyn Ashford, ehemalige US-amerikanische Leichtathletin
- 1959 - Emma Thompson, britische Schauspielerin
- 1960 - Pedro Delgado, spanischer Radrennfahrer
- 1960 - Philipp von Belgien, Herzog von Brabant, belgischer Thronfolger
- 1962 - Nawal El Moutawakel, marokkanische Leichtathletin
- 1964 - Marianne Alvoni, italienisch-schweizerische Modedesignerin
- 1965 - Brigit Herdejürgen, deutsche Politikerin
- 1966 - Samantha Fox, britische Sängerin und Busenwunder
- 1968 - Henning Harnisch, deutscher Basketballspieler
- 1968 - Wano Merabischwili, georgischer Innenminister
- 1970 - Lafayette Fredrikson, deutscher Komponist
- 1972 - Giuseppe Reina, deutscher Fußballspieler
- 1978 - Philippe Baden Powell de Aquino, brasilianischer Pianist
- 1980 - Fanny Rinne, deutsche Feldhockeyspielerin
- 1989 - Brandur Enni, färöischer Popstar
- 1990 - Emma Watson, britische Schauspielerin, Darstellerin von Hermine Granger in den Harry-Potter-Filmen
- 1992 - Richard Sandrak, US-amerikanischer Schüler und Bodybuilder
Gestorben
- 571 - Kimmei, 29. Kaiser von Japan (539 - 571)
- 628 - Suiko, 33. Kaiserin von Japan ( - 592)
- 1220 - Adolf I. von Altena, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1446 - Filippo Brunelleschi, italienischer Architekt und Bildhauer
- 1532 - Michael Gaismair, Bauernführer in Tirol und Salzburg
- 1607 - Cäsar von Bus, Priester und Seliger
- 1622 - Leandro Bassano, italienischer Maler
- 1659 - Simon Dach, deutscher Dichter
- 1697 - Karl XI., König von Schweden und Herzog von Zweibrücken
- 1757 - Franz Joseph Spiegler, deutscher Maler
- 1757 - Rosalba Carriera, italienische Malerin
- 1764 - Madame de Pompadour, Mätresse Ludwigs XV.
- 1765 - Michail Wassiljewitsch Lomonossow, russischer Universalgelehrter
- 1772 - Fürst Karl Josef Batthyány, österreichischer Feldmarschall
- 1784 - Maximilian Friedrich von Königsegg, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1794 - Fabre d'Églantine, französischer Dichter
- 1853 - Auguste Laurent, französischer Chemiker
- 1865 - Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA
- 1869 - August Wilhelm Bach, deutscher Komponist und Organist
- 1871 - Karl Benjamin Preusker, Vorkämpfer der Volksbüchereibewegung
- 1883 - Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin
- 1888 - Matthew Arnold, englischer Dichter und Kulturkritiker
- 1888 - Anton Stecker, österreichischer Afrikareisender
- 1889 - Damian de Veuster, belgischer Missionar, katholischer Seliger
- 1892 - Eduard von Regel, deutscher Gärtner und Botaniker
- 1908 - Antoine Béchamp, französischer Mediziner, Biologe und Pharmakologe
- 1911 - Georg Knorr, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1911 - Johannes Bosscha, niederländischer Physiker
- 1912 - Benjamin Guggenheim, US-amerikanischer Geschäftsmann
- 1912 - Edward John Smith, britischer Kapitän der Titanic
- 1912 - Isidore Strauss, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker.
- 1912 - Jacques Futrelle, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1912 - John Jacob Astor IV, US-amerikanischer Geschäftsmann, Erfinder und Schriftsteller
- 1921 - Georg Heinrich Maria Kirstein, Bischof von Mainz
- 1925 - Fritz Haarmann, deutscher Serienmörder (Vampir von Hannover)
- 1925 - John Singer Sargent, US-amerikanischer Maler
- 1927 - Gaston Leroux, französischer Journalist und Krimi-Schriftsteller
- 1942 - Robert Musil, österreichischer Schriftsteller
- 1945 - Günther Burstyn, Techniker und Offizier der österreichischen k.u.k. Armee
- 1949 - Wallace Beery, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Ludwig Kaas, deutscher Zentrumspolitiker der Weimarer Republik
- 1952 - Wiktor Michailowitsch Tschernow, russischer Politiker
- 1954 - Arthur Fickenscher, US-amerikanischer Komponist
- 1954 - Ernst Krenn-Gjógv, österreichischer Skandinavist
- 1956 - Michael Gamper, Priester und Publizist
- 1967 - Antonio de Curtis, italienischer Schauspieler
- 1967 - Toto, italienischer Schauspieler
- 1971 - Alexey Brodovitch, russischer Grafikdesigner, Fotograf und Lehrer
- 1972 - Frank Knight, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1972 - Otto Brenner, deutscher Gewerkschafter und ehemaliger Vorsitzender der IG Metall
- 1975 - Marjorie Stinson, US-amerikanische Flugpionierin
- 1980 - Jean-Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph
- 1983 - Corrie ten Boom, rettete während der Nazi-Besatzung viele Juden
- 1986 - Jean Genet, französischer Romanautor, Dramatiker und Poet
- 1986 - Sergei Nikolajewitsch Anochin, sowjetischer Testpilot
- 1987 - Lawrence Kohlberg, Psychologe, Professor für Erziehungswissenschaften
- 1988 - Kenneth Williams, britischer Schauspieler und Kultkomiker
- 1989 - Charles Vanel, französischer Schauspieler und Regisseur
- 1989 - Hu Yaobang, chinesischer Politiker
- 1990 - Greta Garbo, schwedische Filmschauspielerin
- 1990 - Helmut Lemke, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein
- 1993 - Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet
- 1993 - Eduard Rhein, deutscher Erfinder, Publizist und Schriftsteller
- 1998 - Pol Pot, kambodschanischer Politiker, Bruder Nr. 1' der Roten Khmer
- 2001 - Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger
- 2003 - Bernard Maria Huijbers, niederländischer Komponist und Kirchenmusiker
- 2004 - Hans Gmür, Schweizer Autor
- 2004 - Karin Eickelbaum, deutsche Film- und TheaterSchauspielerin
- 2004 - Maria Denis, italienische Schauspielerin
Feier- und Gedenktage
Siehe auch
- 14. April - 16. April
- 15. März - 15. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0415
ja:4月15日
ko:4월 15일
simple:April 15
th:15 เมษายน
1954
Politik
- 1. Januar: Rodolphe Rubattel wird Bundespräsident der Schweiz
- 25. Februar: Ghamal Abdel Nasser wird Präsident von Ägypten
- 1. März: Die USA zünden im Pazifik die bisher stärkste Wasserstoffbombe, 600-fache Stärke der Hiroshimabombe
- 13. März: die Viet Minh kämpfen bei Dien Bien Phu gegen die Franzosen
- 21. April: Russische Förderation wird Mitglied in der UNESCO
- 21. April: Im Grenzverkehr zwischen Deutschland und Frankreich wird kein Visum mehr benötigt
- 28. April: In Colombo (Sri Lanka) treffen die Ministerpräsidenten von Indien, Pakistan, Birma, Ceylon und Indonesien zu einer Asienkonferenz zusammen, auf der unter anderem die aktuelle Situation in Indochina beraten wird
- 12. Mai: Belarus und die Ukraine werden Mitglieder in der UNESCO
- 17. Mai: USA Der Supreme Court der Vereinigten Staaten von Amerika verbietet die Rassentrennung an öffentlichen Schulen
- 20. Mai: Chiang Kai-shek wird Präsident von Taiwan
- 29. Mai: Vom 29.-31. Mai findet die erste Bilderberg-Konferenz statt
- 20. Juli: Otto John, Präsident des Bundesverfassungsschutzes, setzt sich in die Deutsche Demokratische Republik ab
- 21. Juli: Auf der Genfer Konferenz wird nach dem Indochinakrieg die Teilung Vietnams beschlossen
- 22. Juli: Laos wird unabhängig
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den USA
- 18. August: Offenbach am Main wird mit der Geburt ihres einhunderttausendsten Einwohners zur jüngsten Großstadt Hessens
- 30. August: Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) scheitert an der Ablehnung des EVG-Vertrags durch die französische Nationalversammlung
- 2. Oktober: Auf der Londoner Außenministerkonferenz wird die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland und die Aufnahme in die Nato beschlossen
- 4. Oktober: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Österreich
- 23. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Frankreich. In Kraft seit dem 28. Juli 1955
- 23. Oktober: Der Brüsseler Pakt wird erweitert und in die Westeuropäische Union (WEU) umgewandelt
- 31. Oktober: In Algerien startet die Nationale Befreiungsfront (Front de Libération Nationale) Aktionen gegen die französische Kolonialherrschaft und verlangt die Unabhängigkeit des Landes
- 1. November: Der Algerienkrieg bricht aus
- 24. November: Theodor Blank, Konrad Adenauers Beauftragter zur Wiederbewaffnung, wird in Augsburg von Protestierern niedergebrüllt
- 2. Dezember: Nach einer Außenministerkonferenz in Moskau wird angekündigt, dass der Ostblock militärisch kooperieren werde, wenn eine militärische Integration in Westeuropa und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland erfolge
- 10. Dezember: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Spanien. In Kraft seit dem 14. März 1956
- 24. Dezember: Laos wird unabhängig
Wirtschaft
- 1. Januar: Die deutsche Bahn schafft die 3. Klasse ab. Künftig gibt es nur noch die 1. und die 2. Allerdings wurde der Komfort nicht besser: Statt der Plastiksitze in der dritten Klasse entfernte die Bahn die Plüschsitze der bisherigen 1. Klasse. Die 2. und 3. wurden schlicht umbenannt und so zur 1. und 2
- Erstmals erreicht der Ernährungsstand der BRD wieder den Ernährungsstand Deutschlands aus der Vorkriegszeit. Allerdings hat sich das Essverhalten geändert: Es wird deutlich mehr Obst sowie weniger Fleisch gegessen und weniger Alkohol getrunken
Wissenschaft und Technik
- 21. Januar: Das erste atomgetriebene U-Boot, die „Nautilus“, wird von der US-Marine in Dienst gestellt
- 4. März: erste erfolgreiche Nierentransplantation am Brigham Hospital in Boston
- 26. August: O. B. I. Wester erreicht mit seinem Hubschrauber Sikorsky XH-39 den Geschwindigkeitsweltrekord von 251,7 km/h
- Einführung des Farbfernsehens mit der Fernsehnorm NTSC in den USA
- 18. Oktober: Texas Instruments kündigt das weltweit erste Transistorradio an
- 1954: Das erste Kernkraftwerk der Welt wird in Obninsk bei Moskau in Betrieb genommen
Kultur
- 1. April: Uraufführung der Oper The Tender Land von Aaron Copland in der City Centre Opera in New York
- 1. Mai: Pablo Picasso malt das Porträt Sylvette
- 23. Juni: Uraufführung der Oper Die Witwe von Ephesus von Hermann Reutter in Köln
- 5. Juli: Der Lastwagenfahrer Elvis Presley nimmt im „Sun Studio“ in Memphis (Tennessee) den alten Blues-Song „That's All Right, Mama“ auf und beginnt damit seine unvergleichliche Karriere als Rock'n'Roll-Star
- 17. August: Uraufführung der Oper Penelope von Rolf Liebermann bei den Salzburger Festspielen
- Veröffentlichung der Geschichte der O
Katastrophen
- 10. Januar: Explosion einer DH 106 Comet über Italien in der Luft, alle 35 Insassen kamen ums Leben. Während den Untersuchungen wurde die Comet nicht mehr verwendet. Kurz nachdem das Startverbot aufgehoben wurde, verunglückte am 8. April eine weitere Comet unter ähnlichen Umständen, dieses Mal waren 21 Todesopfer zu beklagen. Der Comet wurde die Betriebserlaubnis entzogen. Durch weitere Untersuchungen wurde Materialermüdung als Unglücksursache festgestellt, eine damals neue Erkenntnis
- 1. Februar: Hokkaidō, Japan. Eine C-46 der U.S. Air Force stürzte ab
- 8. April: Stromboli, Italien. Eine Comet der BOA zerbrach in der Luft. Es war der 3. Unfall ähnlicher Art innerhalb eines Jahres. 21 Tote
- 9. September: Erdbeben der Stärke 6,8 in Orleansville, Algerien etwa 1.250 Tote
- 26. September: Der Untergang des Fährschiffs Toyo Maru (Japan) fordert 1172 Menschenleben
- 31. Oktober: Atlantik. Ein Flugzeug der United States Navy verschwand auf dem Flug von New Jersey zu den Azoren. 42 Menschen sind ebenfalls verschollen beziehungsweise sind höchstwahrscheinlich tot
- 19. Dezember: Idlewild Airport, heute John F. Kennedy International Airport, New York, USA. Eine DC-6 der italienischen Fluggesellschaft Alitalia schoss im Nebel über die Rollbahn hinaus und fiel in das kalte Wasser der Jamaica Bay woraufhin sie explodierte. 26 Menschen starben, zwei wurden gerettet
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. April: Die NBA führt die Wurfuhr ein, Geburtsstunde des modernen Basketball
- 15. Juni: Gründung des Europäischen Fußballverbandes UEFA in Basel
- 4. Juli: Fußball-WM in der Schweiz: Die deutsche Nationalmannschaft (Trainer Sepp Herberger) wird mit einem 3:2 Final-Sieg über Ungarn im Wankdorfstadion in Bern erstmalig Weltmeister (siehe: Wunder von Bern)
weitere
- 19. Oktober: Herbert Tichy, Sepp Jöchler und Pasang Dawa Lama gelingt die Erstbesteigung des 8201 m hohen Cho Oyu
- 31. Juli Erstbesteigung des K2, des zweithöchsten Berges der Erde durch Achille Compagnoni und Nino Lacedelli
- 1. Januar: Claudia Nell-Paul, deutsche Politikerin
- 1. Januar: Trutz Graf Kerssenbrock, deutscher Politiker
- 4. Januar: Oleg Iwanowitsch Romanzew, russischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 5. Januar: Pamela Sue Martin, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Januar: Martin Hein, deutscher Theologe und Bischof der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
- 6. Januar: Anthony Minghella, englischer Regisseur
- 11. Januar: Barbara Prammer, Politikerin
- 12. Januar: Andreas Franz, deutscher Schriftsteller
- 12. Januar: Klaus-Peter Wolf, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor
- 12. Januar: Johannes Gerlach, deutscher Strahlenphysiker und Politiker der SPD
- 12. Januar: Mojo Mendiola, Musik-Journalist und Impresario, Autor, Fotograf und Maler
- 13. Januar: Alexander Thieme, deutscher Leichtathlet
- 16. Januar: Reinhold Fanz, Fußballtrainer
- 18. Januar: Kurt Albert, Bergsteiger
- 19. Januar: Joachim Deckarm, deutscher Leichtathlet und Handballspieler
- 19. Januar: Cindy Sherman, Fotografin
- 19. Januar: Evelyne Gebhardt, Mitglied des Europaparlaments
- 21. Januar: Thomas de Maizière, deutscher Politiker
- 22. Januar: Bernd Heynemann, deutscher Politiker und ehemaliger Fußballschiedsrichter
- 22. Januar: Peter Pilz, österreichischer Politiker
- 23. Januar: Rüdiger Schnuphase, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: David Grossman, isrealischer Schriftsteller
- 29. Januar: Oprah Winfrey, US-amerikanischer Talk-Show-Host
- 30. Januar: Jochen Kowalski, deutscher Sänger
- 1. Februar: Carlo Conti, Schweizer Politiker
- 1. Februar: Christoph Böhr, stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU
- 2. Februar: Hansi Hinterseer, österreichischer Skirennläufer und Sänger
- 5. Februar: Cliff Martinez, US-amerikanischer Filmkomponist
- 7. Februar: Dieter Bohlen, deutscher Musiker, Musikproduzent und Komponist
- 8. Februar: Jochen Schroeder, deutscher Schauspieler und Sänger
- 9. Februar: Ulrich Walter, Astronaut, Physiker
- 10. Februar: Liane Deicke, deutsche Politikerin
- 10. Februar: Peter Ramsauer, deutscher Politiker
- 12. Februar: Phil Zimmermann, Kryptologe
- 13. Februar: Hannes Steinert, deutscher Maler
- 14. Februar: Vladimir Drinfeld, Mathematiker
- 15. Februar: Matt Groening, US-amerikanischer Trickfilmzeichner
- 16. Februar: Isolde Kunkel-Weber, deutsche Gewerkschafterin (ver.di)
- 16. Februar: Klaus-Werner Jonas, deutscher Politiker
- 16. Februar: Iain M. Banks, schottischer Schriftsteller
- 17. Februar: Lou Ann Barton, US-amerikanische Bluessängerin
- 17. Februar: Rene Russo, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 18. Februar: Sigisbert Dolinschek, österreichischer Politiker
- 18. Februar: John Travolta, US-amerikanischer Schauspieler, Tänzer, Produzent und Autor
- 20. Februar: Patty Hearst, Enkeltochter des US-amerikanischen Medienmoguls William Randolph Hearst
- 21. Februar: Ivo Van Damme, belgischer Leichtathlet († 1976)
- 23. Februar: Wiktor Juschtschenko, ukrainischer Politiker, Präsident der Ukraine
- 24. Februar: Katharina Landgraf, deutscher Politiker und MdB
- 26. Februar: Arndt Ellmer, deutscher Science-Fiction-Schriftsteller
- 26. Februar: Wolf Rüdiger Marunde, deutscher Zeichner und Cartoonist
- 26. Februar: Recep Tayyip Erdoğan, Ministerpräsident der Türkei
- 26. Februar: Leon de Winter, niederländischer Schriftsteller
- 26. Februar: Ernst August Prinz von Hannover, Oberhaupt des Hauses der Welfen
- 27. Februar: Monika Heubaum, deutsche Politikerin und MdB
- 28. Februar: Alain Crépin, belgischer Komponist und Professor
- 1. März: Monika Pflug, ehemalige deutsche Eisschnellläuferin
- 1. März: Catherine Bach, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. März: Ron Howard, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent
- 3. März: Dieter Drabiniok, deutscher Politiker
- 3. März: Ona Zee, US-amerikanische Pornodarstellerin, -produzentin und -regisseurin
- 6. März: Harald Schumacher, deutscher Fußballer
- 8. März: Rainer Wend, deutscher Politiker
- 8. März: Karl Schnabl, österreichischer Skispringer
- 8. März: Marie-Therese Nadig, Schweizer Skirennläuferin
- 9. März: Roland Methling, deutscher Politiker
- 9. März: Christian Eberl, deutscher Politiker und seit 1981 Mitglied der FDP
- 9. März: Carlos Ghosn, Manager
- 9. März: Bobby Sands, nordirischer Widerstandskämpfer, Abgeordneter im britischen Unterhaus († 1981)
- 10. März: Luc Dardenne, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor
- 11. März: Walter Döring, deutscher Politiker
- 11. März: Gale Norton, seit 2001 Innenministerin der USA in der Regierung George W. Bush
- 13. März: Renaud Donnedieu de Vabres, französischer Politiker
- 18. März: Dietrich Siegl, österreichischer Schauspieler
- 20. März: Charlie Simmer, ehemaliger kanadischer Profi-Eishockeyspieler
- 20. März: Christoph Ransmayr, Schriftsteller
- 20. März: Rudi Margreiter, Schweizer Schlagersänger († 2005)
- 20. März: Louis Sachar, US-amerikanischer Schriftsteller
- 21. März: Mike Dunleavy, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. März: Ute Schäfer, deutsche Politikerin
- 23. März: Marianne Thomann-Stahl, deutsche Politikerin
- 23. März: Gabriele Eckart, deutsche Schriftstellerin
- 23. März: Catherine Alric, französische Schauspielerin
- 25. März: Silvia Schmidt, deutsche Politikerin
- 26. März: Jutta Speidel, deutsche Schauspielerin
- 26. März: Udo Di Fabio, seit 1999 Richter am Bundesverfassungsgericht
- 27. März: Gerard Batten, deutscher Europaabgeordneter
- 29. März: Maritta Böttcher, deutsche Politikerin, MdB
- 30. März: Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck
- 31. März: Marion Seib, deutsche Politikerin
- 1. April: Dieter Müller, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1. April: Giancarlo Antognoni, italienischer Fussballer
- 1. April: Jeff Porcaro, Schlagzeuger der Rockband Toto († 1992)
- 2. April: Gregory Abbott, US-amerikanischer Musiker, Sänger, Komponist und Musikproduzent
- 3. April: Reinhard Gaier, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht
- 3. April: Eckhardt Rehberg, Politiker
- 4. April: Konstantin Kemularia, georgischer Politiker
- 4. April: Michel Camilo, Pianist und Komponist im Jazz- und Klassikgenre
- 5. April: Stan Ridgway, US-amerikanischer Musiker
- 6. April: Frieder Butzmann, deutscher Komponist, Hörspielautor und Performance-Künstler
- 6. April: Sepp Ferstl, deutscher Skirennläufer
- 7. April: Jackie Chan, Schauspieler
- 9. April: Arnold Stadler, deutscher Schriftsteller
- 9. April: Dennis Quaid, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. April: Peter MacNicol, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. April: Pat Travers, Blues-Rock Gitarrist
- 12. April: Steve Stevaert, populärer belgischer (flämischer) Politiker
- 14. April: Ōtomo Katsuhiro, japanischer Comic-Zeichner, Drehbuchautor und Regisseur
- 15. April: Ewald Schurer, deutscher Politiker und MdB
- 15. April: Wiktor Pynsenyk, ukrainischer Politiker, Finanzminister
- 15. April: Seka, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 16. April: Sibylle Lewitscharoff, deutsche Schriftstellerin
- 16. April: Ellen Barkin, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. April: Michael Sembello, US-amerikanischer Sänger und Musiker
- 18. April: Rick Moranis, kanadischer Schauspieler und Komödiant
- 18. April: Hans Liberg, niederländischer Musikcomedian
- 18. April: Torsten Persson, schwedischer Ökonom
- 19. April: Ingrid Peters, deutsche Sängerin
- 19. April: Trevor Francis, englischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 20. April: Gero von Boehm, deutscher Regisseur, Journalist und Autor
- 21. April: Walter Freiwald, deutscher Hörfunk- und Fernsehmoderator
- 22. April: Ulla Burchardt, deutsche Politikerin
- 23. April: Michael Moore, US-amerikanischer Dokumentarfilmer und Autor
- 24. April: Captain Sensible, britischer Sänger, Gitarrist und Bassist
- 24. April: Mumia Abu-Jamal, US-amerikanischer Journalist
- 28. April: Günther Hasinger, deutscher Astrophysiker
- 29. April: Tina York, deutsche Schlagersängerin
- 29. April: Heinz Schaden, österreichischer Kommunalpolitiker
- 29. April: Jerry Seinfeld, US-amerikanischer Schauspieler und Comedian
- 30. April: Jane Campion, Filmregisseurin
- 2. Mai: Werner Melzer, deutscher Fußballspieler
- 2. Mai: Elliot Goldenthal, US-amerikanischer Komponist
- 4. Mai: Pia Zadora, US-amerikanische Sängerin
- 5. Mai: Dagmar G. Wöhrl, deutsche Politikerin
- 6. Mai: Marcel Konrad, Schweizer Schriftsteller
- 12. Mai: Friðrik Þór Friðriksson, isländischer Filmregisseur und Filmemacher
- 13. Mai: Georg Gafron, deutscher Journalist
- 13. Mai: Jean-Louis Costes, französischer Performance-Künstler, Sänger, Schauspieler, Regisseur und Autor
- 13. Mai: Johnny Logan, irischer Sänger und Komponist
- 14. Mai: Peter Cestonaro, deutscher Fußballspieler
- 18. Mai: Reinhold Heil, deutscher Komponist, Tonmeister, Produzent, Pianist, Keyboarder und Sänger
- 18. Mai: Rolf Bietmann, deutscher Politiker, MdB
- 18. Mai: Ekkehardt Belle, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 18. Mai: Erik Gerets, Fußballspieler und Fußballtrainer
- 19. Mai: Phil Rudd, Schlagzeuger der australischen Hardrock-Band AC/DC
- 20. Mai: Esko Aho, finnischer Staatsmann und ehemaliger Premierminister
- 21. Mai: Josef Steinkogler, österreichischer Politiker
- 22. Mai: Clemens Eich, deutscher Schauspieler und Schriftsteller († 1998)
- 24. Mai: Rainald Goetz, deutscher Schriftsteller
- 26. Mai: Alan Hollinghurst, britischer Schriftsteller
- 26. Mai: Marian Gold, deutscher Musiker und Mitbegründer der Band Alphaville
- 26. Mai: Erich Hackl, österreichischer Schriftsteller
- 29. Mai: Jacqueline Todten, deutsche Leichtathletin
- 29. Mai: John Hencken, Schwimmer aus den USA
- 31. Mai: Petra Gerstenkorn, deutscher Politiker und MdB
- 31. Mai: Lissy Gröner, MdEP für die SPD
- 31. Mai: Wolfgang Pollanz, österreichischer Schriftsteller, Publizist und Musiker
- 31. Mai: Anders Hilborg, schwedischer Komponist und Professor
- 1. Juni: Jan Söffing, deutscher Politiker
- 2. Juni: Dennis Haysbert, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Juni: Hans-Werner Senfft, deutscher Politiker
- 4. Juni: Hermann Gerland, deutscher Fußballtrainer
- 5. Juni: Robert Hochbaum, deutscher Politiker
- 5. Juni: Nicko McBrain, Musiker und Schlagzeugspieler der Gruppe Iron Maiden
- 5. Juni: Peter Erskine, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 7. Juni: Louise Erdrich, indianisch-amerikanische Schriftstellerin
- 7. Juni: Günther Platter, Politiker, österreichischer Minister
- 8. Juni: Jochen Schümann, deutscher Segelsportler, Olympiasieger, Gewinner des America's Cup
- 9. Juni: Peter Campa, österreichischer Schriftsteller
- 11. Juni: Gerhard Grandke, Politiker
- 13. Juni: Andrzej Lepper, polnischer Politiker
- 14. Juni: Willem Schuth, deutscher Europaabgeordneter
- 14. Juni: Gianna Nannini, italienische Liedermacherin
- 15. Juni: Mario Kempes, ehemaliger argentinischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer
- 15. Juni: James Belushi, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker
- 19. Juni: Kathleen Turner, US-amerik. Schauspielerin
- 20. Juni: Karlheinz Brandenburg, deutscher Elektrotechniker, einer der Väter des MP3-Audiocodecs
- 20. Juni: Michael Anthony, Musiker
- 21. Juni: Friedlinde Gurr-Hirsch, deutsche Politikerin
- 21. Juni: Robert Menasse, österreichischer Schriftsteller und Essayist
- 21. Juni: Augustus Pablo, Reggae- und Dubmusiker († 1999)
- 21. Juni: Robert Pastorelli, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 24. Juni: Mark Edmondson, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 25. Juni: David Paich, Keyboarder und Sänger der US-Rockband Toto
- 26. Juni: Mathias Bröckers, Journalist
- 26. Juni: Miroslav Nemec, Schauspieler
- 26. Juni: Luis Arconada, spanischer Fußballspieler
- 26. Juni: Steve Barton, US-amerikanischer Sänger († 2001)
- 28. Juni: Benoît Sokal, belgischer Comic-Autor
- 28. Juni: Alice Krige, Schauspielerin
- 29. Juni: Leslie G. Hunt, deutsch-US-amerikanischer Maler und Radierer
- 29. Juni: Marcello Viotti, italienischer Dirigent († 2005)
- 29. Juni: Beat Tschümperlin, Schweizer Politiker († 2004)
- 30. Juni: Pierre Charles, dominicanischer Politiker († 2004)
- 30. Juni: Kathy Kreiner, kanadische Skirennläuferin
- 1. Juli: Herbert Zimmermann (Fußballspieler), ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1. Juli: Eva Lichtenberger, österreichische Politikerin
- 4. Juli: Günter Parche, Attentäter
- 4. Juli: Julian Dawson, britischer Musiker und Songpoet
- 10. Juli: Neil Tennant, britischer Musiker
- 12. Juli: Wolfgang Dremmler, deutscher Fußballspieler
- 12. Juli: Dave Irwin, ehemaliger kanadischer Skirennläufer
- 17. Juli: Angela Merkel, deutsche Politikerin
- 17. Juli: Joseph Michael Straczynski, US-amerikanischer Autor und Filmproduzent
- 18. Juli: Johann-Dietrich Wörner, Präsident der Technischen Universität Darmstadt
- 18. Juli: Ricky Skaggs, US-amerikanischer Country- und Bluegrass-Musiker
- 22. Juli: Axel Horstmann, deutscher Politiker und Minister des Landes Nordrhein-Westfalen
- 22. Juli: Al di Meola, italienisch-US-amerikanischer Fusion- und Jazz-Gitarrist
- 23. Juli: Annie Sprinkle, US-amerikanische Prostituierte und Pornodarstellerin
- 25. Juli: Wilhelm Priesmeier, deutscher Politiker
- 25. Juli: Jürgen Trittin, deutscher Politiker, Bundesminister
- 26. Juli: Mareike Carrière, deutsche Schauspielerin
- 26. Juli: Vitas Gerulaitis, US-amerikanischer Tennisspieler († 1994)
- 28. Juli: Gerd Faltings, deutscher Physiker und Mathematiker sowie Träger der Fields-Medaille
- 28. Juli: Steve Morse, Gitarrist und Gründer der Dixi Dregs
- 28. Juli: Hugo Chávez, seit 1999 venezolanischer Staatspräsident
- 1. August: Benno Möhlmann, deutscher Fußballtrainer
- 1. August: Michael Badnarik, US-amerikanischer Software-Ingenieur und Politiker
- 4. August: Anatolij Kinach, ukrainischer Politiker, Erster Vizepremierminister der Ukraine
- 5. August: Bill Gilligan, US-amerikanischer Eishockeytrainer
- 5. August: Richard Preston, US-amerikanischer Schriftsteller
- 7. August: Jonathan Pollard, US-Bürger und Spion für den israelischen Geheimdienst Mossad
- 11. August: Tilo Braune, deutscher Politiker
- 11. August: Joe Jackson, englischer Musiker
- 12. August: Max Straubinger, deutscher Politiker und MdB
- 12. August: François Hollande, französischer Politiker
- 12. August: Pat Metheny, US-amerikanischer Jazzgitarrist
- 14. August: Christian Gross, Schweizer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 16. August: George Galloway, britischer Berufspolitiker und Pazifist
- 16. August: James Cameron, Regisseur
- 17. August: Andrés Pastrana Arango, kolumbianischer Politiker und Präsident
- 17. August: Ingrid Daubechies, Professorin und Direktorin an der Princeton University
- 19. August: Roger Kusch, deutscher Politiker, Justizsenator von Hamburg
- 21. August: Edgar Geenen, deutscher Fußball-Funktionär
- 21. August: Humbert Balsan, französischer Filmproduzent († 2005)
- 21. August: Didier Six, französischer Fußballnationalspieler
- 21. August: Karekin II., Katholikos der armenisch-gregorianischen Apostelkirche
- 21. August: Archie Griffin, US-amerikanischer Footballspieler
- 21. August: Siegfried Jaschinski, Vorstandsvorsitzender Landesbank Baden-Württemberg
- 25. August: Elvis Costello, englischer Musiker
- 25. August: Gilbert Duclos-Lassalle, französischer Radprofi
- 25. August: Bruno Manser, Schweizer Ethnologe und Umweltaktivist
- 30. August: Aljaksandr Lukaschenka, Präsident Weißrusslands
- 31. August: Robert Kotscharjan, Präsident der Republik Armenien
- 1. September: Axel Troost, deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Politiker
- 3. September: Markus Boysen, deutscher Filmschauspieler
- 6. September: Carly Fiorina, Managerin
- 9. September: Jeffrey Combs, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. September: Karl-Heinz Podzielny, deutscher Schachspieler
- 10. September: Silvia Chibás, kubanische Leichtathletin und Olympionikin
- 11. September: Herbert Bösch, österreichischer Politiker und MdEP
- 12. September: Robert Gober, US-amerikanischer Künstler
- 12. September: Peter Scolari, US-amerikanischer Schauspieler
- 13. September: Steve Kilbey, Musiker, Sänger, Songwriter, Dichter und Maler
- 16. September: Franz Thönnes, deutscher Politiker
- 16. September: Michael Nava, US-amerikanischer Schriftsteller und Rechtsanwalt
- 18. September: Jayne-Ann Igel, deutsche Schriftstellerin
- 18. September: Einar Már Guðmundsson, isländischer Schriftsteller
- 18. September: Peter Bofinger, Ökonom, einer der Wirtschaftsweisen
- 18. September: Steven Pinker, Psychologe an der Harvard University
- 20. September: Bernd Feustel, deutscher Schachspieler
- 22. September: Uwe Lyko, deutscher Kabarettist und Komiker
- 22. September: Shari Belafonte-Harper, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. September: Thomas Oelmayer, Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg
- 23. September: Cherie Blair, britische Rechtsanwältin, Ehefrau von Ministerpräsident Tony Blair
- 24. September: Monika Knoche, deutsche Politikern (Die Grünen
- 28. September: Margot Wallström, schwedische Vizepräsidentin der EU-Kommission
- 29. September: Helene Flöss, österreichische Schriftstellerin
- 2. Oktober: Lorraine Bracco, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. Oktober: Stevie Ray Vaughan, Bluesmusiker († 1990)
- 3. Oktober: Alfred Charles Sharpton, Kandidat für die US-Präsidentschaftswahlen 2004
- 3. Oktober: Monika Griefahn, Umweltaktivi
USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik.
Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht.
Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.
Geographie
Hauptartikel: Geographie der USA
Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten.
Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa.
Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone.
Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km.
Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km
Fläche
Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km²
Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert
Bevölkerung
Bevölkerungsgruppen
Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA.
deutscher
Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv.
Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden.
Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest.
Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.
Sprachen
Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen.
Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig.
Siehe auch:
- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten
Religion
Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen.
Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen
Geschichte
Hauptartikel Geschichte der USA
Das Gebiet der heutigen USA wurde vor Jahrtausenden durch die Vorgänger der späteren Indianerstämme besiedelt. Die schriftliche Geschichtsschreibung beginnt jedoch erst mit der Ankunft der europäischen Siedler im 16. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung auf dem heutigen US-Gebiet war von den Spaniern in St. Augustine, Florida, im Jahr 1565. Die politische Geschichte der USA geht jedoch aus den 13 britischen Kolonien hervor, deren Besiedlung mit der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1609 anfing. Der Ankunft der Mayflower in Plymouth Colony (später mit Massachusetts Bay Colony zu Massachusetts zusammengefügt) 1620 ist ebenfalls für viele US-Amerikaner ein wichtiges symbolisches Datum. Schwedische Kolonien an der Delaware-Bucht und niederländische Siedlungen um New York (damals Nieuw Amsterdam) waren nicht von Dauer bzw. wurden von den englischen Siedlern assimiliert. Französische Siedlungen entlang der Mississippi- und St.-Lorenz-Flüsse fielen 1763 an Großbritannien oder (westlich des Mississippi) an Spanien, das auch eigene Kolonien im Südwesten und in Florida hatte. Die spanischen Gebiete nahmen an der Revolution, die durch die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 ausgelöst wurde, nicht teil. Nach dem | | |